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Die Lieblingsrezepte der Funny Family: Schinkenwalnuss-Brot

14. Januar 2012

Die Engländer können vieles, nur eines können sie wirklich nicht: Brot backen. Darum bekomme ich regelmäßig den Rappel und backe mir mein Brot selbst. Während ich dann bevorzugt Sauerteigbrote mag (Sauerteig kann man fertig im Reformhaus kaufen), steht der Professor besonders auf mein Schinkenwalnussbrot. Und das ist auch ganz einfach herzustellen.

1400 g Mehl (ich nehme meist Dinkel- und Weizenmehl halb und halb)

4 TL Salz

500 ml warmes* Wasser

500 ml warme* Milch

1 EL Zucker

1 Würfel Hefe (oder entsprechend Trockenbackhefe)

200 g Walnüsse, gehackt

200 g Schinkenwürfel (ich mag am liebsten Schwarzwälder Rauchfleisch)

Das Mehl in eine Schüssel sieben (man kann’s auch so reingeben, aber ich finde, dass es gesiebt besser wird), in der Mitte eine Kuhle formen, die Hefe hineinbröckeln, den Zucker darauf streuen, etwas warme Milch dazu. Ungefähr 10 Minuten warten, dann müsste der Vorteig genügend gegangen sein. Nun die restlichen Zutaten in die Schüssel und das ganze gründlich verkneten.

Nun kommt der Teig in eine Schüssel, die mindestens doppelt so groß ist, wird mit einem sauberen Tuch abgedeckt und darf für mindestens eine halbe Stunde an einer warmen Stelle gehen. Danach sollte sich der Teig verdoppelt haben.

Jetzt kommt er auf ein bemehltes Blech und wird dort noch einmal von Hand gründlich durchgeknetet**. Anschließend die Menge teilen und auf zwei gefettete Kastenformen verteilen. Wieder mit einem sauberen Tuch abdecken und eine weitere halbe Stunde gehen lassen.

Dann im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten lang bei 220° C backen. Das Brot ist dann fertig, wenn man mit einem Holzstäbchen hinein stechen kann und beim Rausziehen nichts mehr hängen bleibt.

Es sollte allerdings relativ rasch – innerhalb von zwei Tagen – aufgebraucht werden, weil es durch den eingebackenen Schinken nicht sehr haltbar ist. Dafür schmeckt’s aber auch nur mit Butter richtig gut.

Als Variante kann man übrigens die Schinkenwürfel durch Zwiebel ersetzen. Die sollten aber vorher gedämpft werden.

* „Warm“ meint wirklich warm, nicht heiß! Heißes Wasser beziehungsweise heiße Milch würde nämlich die Hefebakterien killen – dann geht die Hefe nicht mehr.

** Den Tipp, das Brot nach dem ersten Gehen noch einmal von Hand durchzukneten und erneut gehen zu lassen, habe ich von einem Bäcker. Er meint, dieses zweite Kneten sei für die Struktur verantwortlich. Je mehr Mühe man sich da gebe, desto feiner gehe das Brot nachher auf.

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2 Kommentare leave one →
  1. Roggenbäcker permalink
    25. Januar 2012 21:20

    Hüstel. Hefebakterien? Gibts die in GB?

    Probier es mal mit ner langen, kalten Hefeführung (im Kühlschrank) oder einem milden Weizen- oder Dinkelsauerteig. Info: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/portal.php

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